Spam erkennen, Posteingang aufräumen, Passwort schützen — alles was Sie wissen müssen, um E-Mails mit Ruhe und Vertrauen zu nutzen.
Kapitel 1 und 2 sind kostenlos. Für den vollständigen Ratgeber inkl. Quiz einmalig CHF 39 — dauerhafter Zugang, kein Abo.
«Ich habe so viele Mails — ich weiss gar nicht mehr, was wichtig ist und was nicht.» Das ist ein Satz, den ich oft höre. E-Mail ist mächtig und praktisch. Aber ohne Ordnung wird es schnell überwältigend.
Eine E-Mail ist ein digitaler Brief — Sie schreiben ihn, schicken ihn ab, und er landet Sekunden später im Postfach des Empfängers, egal ob dieser in Zürich oder Neuseeland wohnt. Sie brauchen dafür eine E-Mail-Adresse wie vorname.name@anbieter.ch und einen Internetzugang.
Gmail (gmail.com · von Google) · Outlook (outlook.com · von Microsoft) · Bluewin (bluewin.ch · von Swisscom) · ProtonMail (proton.me · Server in der Schweiz, besonders datenschutzfreundlich). Alle funktionieren gleich — dieser Ratgeber gilt für alle.
Eine E-Mail ist kein Telefon — der Empfänger liest sie, wenn er Zeit hat. Für Dringendes rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp. Behörden, Banken und Ärzte brauchen oft 2–5 Werktage für eine Antwort per E-Mail.
Ein voller Posteingang ist wie ein überfüllter Briefkasten: Man findet nichts mehr, und irgendwann schaut man lieber gar nicht mehr rein. Mit ein paar einfachen Schritten wird das Chaos zur Ordnung.
Der Posteingang ist Ihre Eingangsschale — alles landet dort. Wichtige Post genauso wie Werbung. Das Ziel: Diese beiden Kategorien auseinanderzuhalten, Wichtiges aufzubewahren und den Rest wegzuräumen. Hier sind die Aktionen die Sie täglich brauchen — konkret und Schritt für Schritt.
Gelöschte Mails verschwinden nicht sofort — sie landen im Papierkorb und werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Wenn Sie versehentlich eine wichtige Mail gelöscht haben: Papierkorb öffnen → Mail suchen → «Wiederherstellen» tippen. Sie haben 30 Tage Zeit.
Wenn Sie die Mail nicht mehr finden: Nutzen Sie die Suchfunktion (Lupe-Symbol) und tippen Sie den Namen des Absenders oder ein Stichwort aus dem Betreff ein — das Suchfeld durchsucht auch den Papierkorb. Bei Gmail können Sie oben im Suchfeld zusätzlich «in:trash» eintippen um gezielt nur im Papierkorb zu suchen.
Mails im Papierkorb werden nach 30 Tagen automatisch und unwiderruflich gelöscht — auch bei Gmail und Outlook. Wenn Sie eine Mail vermissen und schon länger nicht in den Papierkorb geschaut haben, handeln Sie jetzt. Nach 30 Tagen gibt es keine Möglichkeit mehr, sie zurückzuholen.
Planen Sie sich einmal im Monat 15 Minuten ein, um den Posteingang zu sortieren. Löschen Sie alles was älter als einen Monat und offensichtlich unwichtig ist. Verschieben Sie wichtige Mails in die richtigen Ordner. Das reicht — und der Posteingang bleibt überschaubar.
Spam ist lästig. Phishing ist gefährlich. Der Unterschied liegt oft in einem einzigen Detail — und genau das zeigt dieses Kapitel...
Eine Phishing-Mail sieht aus wie eine echte Nachricht Ihrer Bank — Logo, Farben, Sprache. Nur die Absenderadresse und der Link sind gefälscht.
Kapitel 3 bis 7 und das Quiz sind im vollständigen Ratgeber enthalten. Einmalige Zahlung — dauerhafter Zugang, kein Abo.
TWINT · Kreditkarte · Rechnung · Zahlungsabwicklung via Payrexx 🔒
Spam ist lästig aber harmlos. Phishing ist gefährlich — weil es aussieht wie etwas Echtes. Der Unterschied liegt oft in einem einzigen Detail, das man kennen muss.
Spam sind unbestellte Werbe-Mails — nervig, aber in der Regel ungefährlich. Phishing-Mails hingegen imitieren Ihre Bank, die Post oder das Steueramt. Ihr Ziel: Sie dazu bringen, auf einen gefälschten Link zu klicken und Ihre Daten einzugeben.
Der angezeigte Name kann frei gewählt werden — «PostFinance AG» kann jeder schreiben. Was zählt, ist die Adresse dahinter. So sehen Sie sie:
Angezeigt wird: «PostFinance AG»
Volle Adresse: support@postfinance-secure-login.com
Betreff: «Dringende Sicherheitsmassnahme erforderlich»
Was auffällt: «postfinance-secure-login.com» ist nicht postfinance.ch. Der Name klingt echt — die Adresse verrät den Betrug.
Gehen Sie niemals über einen Link in einer E-Mail auf die Website Ihrer Bank. Tippen Sie die Adresse immer selbst in die Browserzeile — oder nutzen Sie ein gespeichertes Lesezeichen. Banken, Behörden und die Post fragen niemals per E-Mail nach Passwörtern oder persönlichen Daten.
Ein Anhang kann eine Rechnung sein, ein Foto von der Enkelin — oder ein verstecktes Schadprogramm. Der Unterschied liegt nicht im Aussehen, sondern im Absender und im Kontext.
Anhänge erkennen Sie am Büroklammer-Symbol in der Mail oder an einer Vorschau unterhalb des Mailtexts. Meistens sind sie harmlos. Manchmal verstecken sich darin Schadprogramme, die sich beim Öffnen automatisch installieren.
.exe — Programm das sich automatisch installiert
.zip von unbekanntem Absender — enthält oft versteckte Dateien
.js — JavaScript-Datei, kann Schadcode ausführen
Im Zweifel: nicht öffnen. Den Absender direkt anrufen und fragen, ob er wirklich etwas geschickt hat.
Schicken Sie niemals Kopien von Ausweis, Krankenkassenkarte oder Bankdaten per E-Mail, wenn Sie nicht absolut sicher sind, wer die Anfrage stellt. Rufen Sie zuerst beim Absender an — auf einer Nummer die Sie selbst kennen, nicht die in der Mail steht.
Ihr E-Mail-Konto ist mehr als ein Briefkasten — es ist der Schlüssel zu fast allem anderen. Wer Zugriff auf Ihre E-Mails hat, kann Passwörter zurücksetzen und Konten übernehmen.
Fast alle Online-Konten — E-Banking, Online-Shops, Krankenkasse — sind mit Ihrer E-Mail-Adresse verknüpft. Deshalb verdient das E-Mail-Konto mehr Schutz als jedes andere.
Hinterlegen Sie bei Ihrem E-Mail-Anbieter eine zweite E-Mail-Adresse oder Telefonnummer als Wiederherstellungsoption. Bei Gmail: myaccount.google.com → «Sicherheit» → «Wiederherstellungs-E-Mail» bzw. «Wiederherstellungstelefon». So kommen Sie auch dann wieder rein, wenn jemand Ihr Passwort geändert hat.
Wenn jemand Sie per E-Mail oder Telefon auffordert, Ihr Passwort «zur Sicherheit» zu ändern und Ihnen einen Link schickt — tun Sie es nicht. Das ist fast immer ein Betrugsversuch. Rufen Sie direkt beim Anbieter an.
Kaum hat man einmal online bestellt, kommen täglich Mails. Das lässt sich rückgängig machen — wenn man weiss wie, und bei wem es sicher ist.
Newsletter sind regelmässige E-Mails von Unternehmen, für die Sie sich irgendwann angemeldet haben — oft ohne es zu merken. Sie dürfen sich jederzeit abmelden. Hier sind alle Methoden konkret erklärt.
Richten Sie eine kostenlose zweite E-Mail-Adresse nur für Online-Registrierungen ein — z.B. bei Gmail. Geben Sie diese bei Online-Shops, Wettbewerben und Diensten an. So bleibt Ihre Hauptadresse sauber und ruhig.
Sie können sich nicht mehr anmelden. Freunde berichten von seltsamen Mails aus Ihrem Namen. Keine Panik — aber handeln Sie sofort und in dieser Reihenfolge.
Ein gehacktes Konto ist unangenehm, aber beherrschbar. Je schneller Sie handeln, desto weniger Schaden entsteht.
Gmail: accounts.google.com/signin/recovery aufrufen → «Ich kenne mein Passwort nicht» → Wiederherstellungsoptionen nutzen
Outlook: account.live.com/acsr aufrufen → Formular ausfüllen
Sie brauchen dafür die hinterlegte Ersatz-E-Mail oder Telefonnummer — deshalb ist das Hinterlegen so wichtig (Kapitel 5).
Ändern Sie alle Passwörter für Dienste, die mit dieser E-Mail-Adresse verknüpft sind: E-Banking, Online-Shops, Krankenkasse, Arztportal. Nutzen Sie das Klick-dich-fit Passwortbuch um den Überblick zu behalten. Melden Sie den Vorfall bei ncsc.admin.ch.
Wenn der Angreifer in Ihrem Namen Bestellungen gemacht oder Geld überwiesen hat: Bank sofort anrufen (Nummer auf der Rückseite Ihrer Karte) und Anzeige bei der Polizei erstatten (Nummer 117). Bewahren Sie Screenshots aller Aktivitäten auf.
Wenn Sie bei einem dieser Schritte nicht weiterkommen oder unsicher sind — buchen Sie ein persönliches 30-Minuten-Gespräch direkt mit mir. Zur Buchung →
7 Fragen zum Thema E-Mail-Sicherheit. Die erste ist kostenlos.
Sie erhalten eine E-Mail von «PostFinance AG <support@postfinance-sicher.net>» mit dem Betreff «Dringende Sicherheitsmassnahme». Was tun Sie?
Die restlichen 6 Fragen sind im vollständigen Ratgeber enthalten.
–