Seriöse Shops erkennen, sicher bezahlen, Rücksendungen erledigen — alles was Sie brauchen, um entspannt im Internet zu bestellen.
Kapitel 1 und 2 sind kostenlos. Für den vollständigen Ratgeber inkl. Quiz einmalig CHF 39 — dauerhafter Zugang, kein Abo.
«Ich bestelle lieber im Laden, dann sehe ich was ich kaufe.» Das ist verständlich. Aber Online-Shopping hat echte Vorteile — wenn man weiss wie es funktioniert und worauf man achten muss.
Online-Shopping bedeutet: Sie besuchen einen digitalen Laden, suchen ein Produkt, legen es in den Warenkorb und bezahlen — alles am Computer, Tablet oder Smartphone. Das Paket kommt dann per Post zu Ihnen nach Hause, oft schon am nächsten Tag. Retourenrecht und Garantie gelten gleich wie im Laden, manchmal sogar besser.
Migros Shop (migros.ch), Coop@home (coopathome.ch), Galaxus (galaxus.ch), Digitec (digitec.ch), Manor (manor.ch), Brack (brack.ch). Diese Shops sind etabliert, haben Schweizer Kundenservice und sichere Zahlungssysteme. Für internationale Bestellungen ist Amazon.de eine zuverlässige Option.
Sie suchen das Produkt mit der Suchleiste oder durch Kategorien. Tippen Sie auf «In den Warenkorb» — das entspricht dem Aufheben eines Artikels im Laden. Sie können danach weiterstöbern oder direkt zur Kasse gehen. Beim «Checkout» geben Sie Ihre Adresse und Zahlungsmethode ein, bestätigen die Bestellung, und erhalten wenige Minuten später eine Bestätigungs-E-Mail.
Der gesamte Vorgang dauert oft weniger als fünf Minuten. Und anders als im Laden können Sie in Ruhe vergleichen, Bewertungen lesen und jederzeit abbrechen — ohne dass jemand wartet oder fragt.
Lesen Sie bei einem neuen Shop immer kurz das Impressum und die Rückgabebedingungen, bevor Sie bestellen. Seriöse Shops haben beides klar angegeben. Wenn diese Informationen fehlen oder schwer zu finden sind — lieber woanders bestellen.
Nicht jeder Online-Shop ist vertrauenswürdig. Manche sind schlecht gemacht, manche betrügerisch. Mit einer kurzen Prüfung vor dem Kauf schützen Sie sich zuverlässig.
Das Internet ist voll von Online-Shops — seriöse, mittelmässige und gefährliche. Den Unterschied sieht man nicht immer auf den ersten Blick, aber mit ein paar gezielten Fragen erkennen Sie ihn in weniger als zwei Minuten. Gewöhnen Sie sich diese Prüfung an, bevor Sie bei einem unbekannten Shop bestellen.
Achten Sie genau auf den Domainnamen. «migros.ch» ist echt. «migros-shop-schweiz.com» oder «migros.de.shop.net» sind es nicht. Betrüger bauen täuschend echte Kopien bekannter Shops — der einzige Unterschied ist oft eine leicht abweichende Adresse. Tippen Sie Shopnamen immer selbst ein oder suchen Sie über Google.
Wenn etwas an einem Shop komisch wirkt — schlechte Fotos, seltsame Texte, kaum Kontaktinfos, unmögliche Preise — vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Es kostet nichts, woanders zu kaufen. Es kann viel kosten, beim falschen Shop zu bestellen. Im nächsten Kapitel zeigen wir Ihnen, wie Fake-Shops und Abofallen im Detail funktionieren — damit Sie sie sofort erkennen.
Nicht jede Zahlungsmethode ist gleich sicher. Manche schützen Sie bei Betrug automatisch — andere nicht. Der Unterschied kann Hunderte von Franken ausmachen...
TWINT, Kreditkarte, Rechnung, PayPal — jede Methode hat Vor- und Nachteile. Was Sie wählen sollten, hängt vom Shop und vom Betrag ab.
Kapitel 3 bis 7 und das Quiz sind im vollständigen Ratgeber enthalten. Einmalige Zahlung — dauerhafter Zugang, kein Abo.
TWINT · Kreditkarte · Rechnung · Zahlungsabwicklung via Payrexx 🔒
Nicht jede Zahlungsmethode ist gleich sicher. Manche schützen Sie automatisch wenn etwas schiefläuft — andere nicht. Die Wahl der Zahlungsmethode ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Online-Einkauf.
Beim Online-Einkauf bezahlen Sie, bevor Sie die Ware in Händen halten. Das ist das grundlegende Vertrauensproblem. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Zahlungsmethode im Problemfall was bietet — und welche Sie lieber meiden sollten.
Unbekannter Shop → auf Rechnung oder Kreditkarte. Bekannter Schweizer Shop → auch TWINT. Ausländischer Shop → Kreditkarte oder PayPal. Vorauskasse per Überweisung → nur wenn Sie den Händler persönlich kennen.
Achten Sie darauf, dass Sie sich beim Bezahlen auf der Website des Shops befinden — und nicht auf einer weitergeleiteten Seite mit anderer Adresse. Legitime Zahlungsseiten haben immer «https://» in der Adresszeile. Geben Sie Ihre Kreditkartendaten nie ein, wenn Ihnen die Seite im kleinsten Zweifel ist.
Kein seriöser Shop wird Sie per E-Mail nach Ihrer Kreditkartennummer fragen. Wenn Sie eine solche Anfrage erhalten — löschen Sie die Mail sofort und kontaktieren Sie den echten Shop direkt über seine Website.
Fake-Shops sehen aus wie echte Online-Läden — professionelle Fotos, scheinbare Bewertungen, bekannte Marken. Bis man bestellt, bezahlt und nichts erhält.
Fake-Shops sind betrügerische Websites, die echte Online-Läden imitieren. Sie nehmen Ihre Bestellung und Ihr Geld entgegen — aber liefern nie. Abofallen funktionieren anders: Sie versprechen ein Gratis-Produkt oder einen günstigen Test, und schliessen im Kleingedruckten ein teures Abo ab, das Sie kaum wieder loswerden.
Ein Shop namens «migros-clearance-ch.com» bietet Fernseher zu CHF 89 an. Das Impressum zeigt eine Adresse in Hongkong. Bezahlt werden kann nur per Banküberweisung. Nach der Überweisung: keine Lieferung, kein Kontakt, Shop existiert Wochen später nicht mehr. Das Geld ist weg.
Abofallen lauern besonders bei Angeboten wie «Gratis testen für CHF 1» oder «Holen Sie sich Ihre kostenlose Probe». Im Kleingedruckten steht dann: nach 14 Tagen beginnt automatisch ein Abo für CHF 49 pro Monat, das Sie schriftlich kündigen müssen. Lesen Sie immer die AGB, bevor Sie Ihre Zahlungsdaten eingeben — besonders bei Gratisangeboten.
Erstatten Sie Anzeige bei der Kantonspolizei und melden Sie den Shop der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes unter ncsc.admin.ch. Informieren Sie Ihre Bank sofort — bei Kreditkartenzahlung kann eine Rückbuchung noch möglich sein. Bei Banküberweisung: sofort die Bank anrufen und nach einem Rückruf fragen.
Fünf Sterne und hundert begeisterte Kommentare — das klingt gut. Aber nicht alle Bewertungen stammen von echten Kunden. Wer weiss worauf er achten muss, erkennt den Unterschied.
Online-Bewertungen sind wertvoll — wenn sie echt sind. Viele Händler kaufen sich positive Bewertungen, lassen Mitarbeiter bewerten oder erstellen falsche Konten. Das Ziel: Vertrauen aufzubauen, das nicht verdient ist. Mit ein paar Tricks können Sie echte von gefälschten Bewertungen unterscheiden.
Trauen Sie Bewertungen mehr, wenn sie auf unabhängigen Portalen stehen — nicht nur auf der eigenen Website des Shops. Trustpilot.com ist die grösste Plattform in Europa. Google-Bewertungen sind ebenfalls schwerer zu fälschen. Suchen Sie «Shopname Erfahrungen» in Google für ein schnelles Bild.
Eine praktische Faustregel: Lesen Sie zuerst die 1- und 2-Sterne-Bewertungen. Was kritisieren echte Kunden? Lieferzeit, Qualität, Kundenservice? Wenn die Kritik sich wiederholt und konkret ist — nehmen Sie sie ernst. Wenn es dort nur wenige, schwache Kritiken gibt und die übrigen sehr positiv sind: das ist ein gutes Zeichen.
Was tun wenn die Hose nicht passt, das Gerät defekt ankommt oder die Lieferung ewig auf sich warten lässt? Sie haben Rechte — und diese Rechte sind in der Schweiz gut geschützt.
In der Schweiz gilt beim Online-Kauf ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen — das bedeutet, Sie können eine Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Angabe von Gründen zurückschicken. Viele Shops bieten sogar 30 oder 60 Tage. Das Rückgaberecht beginnt an dem Tag, an dem Sie das Paket erhalten haben.
Das hängt vom Shop ab und steht in den AGB. Viele grosse Shops (Zalando, Galaxus, Amazon) übernehmen die Rücksendekosten kostenlos. Bei kleineren oder ausländischen Shops müssen Sie sie oft selbst tragen. Prüfen Sie das vor dem Kauf — es gehört zu einem seriösen Shop, das klar anzugeben.
Wenn ein Produkt defekt ankommt oder innerhalb der Garantiezeit kaputtgeht, haben Sie Anspruch auf Reparatur, Ersatz oder Rückerstattung. In der Schweiz gilt eine gesetzliche Gewährleistungspflicht von 2 Jahren. Dokumentieren Sie den Schaden sofort mit Fotos und melden Sie ihn per E-Mail beim Shop — so haben Sie schriftliche Beweise.
Schreiben Sie eine formelle Mahnung per E-Mail mit Frist (10 Tage). Wenn nichts passiert, wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle E-Commerce (se-ch.ch) oder an Ihre Kreditkartenfirma für eine Rückbuchung. Als letztes Mittel: Betreibung über das Schweizer Schuldbetreibungsamt.
Bewahren Sie alle Bestellbestätigungen, Rechnungen und E-Mails mit dem Shop auf — am besten in einem eigenen Ordner in Ihrem Postfach. Im Streitfall brauchen Sie diese Unterlagen als Beweise. Screenshots von der Produktseite zum Zeitpunkt des Kaufs können ebenfalls hilfreich sein.
Das Paket kommt nicht. Das Produkt ist falsch. Der Shop antwortet nicht. In diesen Situationen gibt es klare Schritte — und Sie stehen dabei nicht allein.
Auch bei seriösen Shops kann etwas schiefgehen: Pakete gehen verloren, es wird das falsche Produkt geliefert, oder ein Händler geht pleite. Das ist ärgerlich, aber in den meisten Fällen lösbar — wenn Sie wissen was zu tun ist.
Warten Sie zunächst die angegebene Lieferzeit ab — manchmal verzögert sich die Post. Prüfen Sie dann die Sendungsverfolgung: Die Tracking-Nummer steht in Ihrer Bestellbestätigung. Ist das Paket laut Tracking zugestellt, aber nicht bei Ihnen? Schauen Sie bei Nachbarn und im Briefkasten. Dann sofort beim Shop melden — seriöse Händler organisieren in solchen Fällen eine Nachlieferung oder Rückerstattung.
Fotografieren Sie das Produkt sofort beim Auspacken — besonders wenn es beschädigt ist. Schreiben Sie dem Shop per E-Mail mit Bestellnummer, Beschreibung des Problems und Foto im Anhang. Fordern Sie Ersatz oder Rückerstattung mit einer klaren Frist von 10 Werktagen.
Schlichtungsstelle E-Commerce: se-ch.ch — kostenlos, für Online-Käufe
Konsumentenschutz: konsumentenschutz.ch — Beratung und Muster-Briefe
NCSC (Meldestelle Betrug): ncsc.admin.ch — für Fake-Shops und Betrug
Ihre Bank: Bei Kreditkartenzahlung Rückbuchung beantragen
Bei Kreditkartenzahlung: Sofort die Kreditkartenfirma anrufen und einen «Chargeback» beantragen. Die Frist ist je nach Anbieter 60 bis 120 Tage nach der Transaktion. Bei TWINT oder Banküberweisung: Bank sofort informieren — ein Rückruf ist manchmal noch möglich, aber nicht garantiert. Erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei — auch wenn Sie kein Geld zurückbekommen, helfen Sie damit anderen.
Betrug im Internet kann jeden treffen — auch Menschen mit jahrelanger Erfahrung. Betrüger werden professioneller, nicht die Opfer dümmer. Wenn Sie auf einen Fake-Shop hereingefallen sind: melden Sie es, helfen Sie anderen. Schweigen hilft nur den Betrügern.
Wenn Sie bei einem Kauf unsicher sind oder Probleme haben — buchen Sie ein persönliches 30-Minuten-Gespräch direkt mit mir. Zur Buchung →
7 Fragen rund ums Online-Shopping. Die erste ist kostenlos.
Sie finden einen Online-Shop der Markenschuhe für CHF 19 anbietet — normalerweise kosten diese CHF 180. Es gibt nur Banküberweisung als Zahlungsoption und das Impressum zeigt eine Adresse in Asien. Was tun Sie?
Die restlichen 6 Fragen sind im vollständigen Ratgeber enthalten.
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