Betrug erkennen, Passwörter schützen, ruhig bleiben — alles was Sie wissen müssen, um sicher im Internet unterwegs zu sein.
Kapitel 1 und 2 sind kostenlos. Für den vollständigen Ratgeber inkl. Quiz einmalig CHF 39 — dauerhafter Zugang, kein Abo.
«Ich habe Angst, etwas falsch zu machen — und dann passiert etwas mit meinem Geld oder meinen Daten.» Diesen Satz höre ich oft. Er ist verständlich. Und er ist der Anfang der richtigen Frage.
Internet-Sicherheit bedeutet nicht, dass man alles über Technik wissen muss. Es bedeutet, dass man die wichtigsten Gefahren kennt — und weiss, wie man ruhig reagiert, wenn etwas verdächtig aussieht. Stellen Sie sich das Internet wie eine grosse Stadt vor: wunderbare Möglichkeiten, aber wie überall auch Taschendiebe. Wer weiss worauf er achtet, bewegt sich sicher.
Die meisten Opfer von Internet-Betrug sind nicht unvorsichtig — sie wurden getäuscht. Betrüger sind professionell und psychologisch geschickt. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie gefälschte E-Mails erkennen, Passwörter richtig wählen und sicher einkaufen. Schritt für Schritt, ohne Fachbegriffe, ohne Zeitdruck.
Wer Druck macht, lügt. Seriöse Unternehmen, Behörden und Banken fordern Sie niemals auf, sofort zu handeln oder Passwörter preiszugeben. Immer innehalten — immer nachfragen.
Ein gutes Passwort ist wie ein guter Türschlüssel: einzigartig, sicher verwahrt — und nicht unter der Fussmatte.
Das meistgenutzte Passwort der Welt ist «123456». Betrüger wissen das — und probieren es als erstes aus. Ein sicheres Passwort braucht mindestens 10 Zeichen, Gross- und Kleinbuchstaben sowie eine Zahl oder ein Sonderzeichen.
Nehmen Sie einen Satz den Sie kennen: «Meine Katze heisst Mimi und sie ist 7 Jahre alt!» Nehmen Sie die ersten Buchstaben: MKhMusi7Ja! — das ist ein starkes Passwort, und Sie erinnern sich daran, weil Sie den Satz kennen.
Notieren Sie Ihre Passwörter im Klick-dich-fit Passwortbuch — nicht als Notiz im Handy, nicht auf einem Zettel am Bildschirm. Das Buch liegt sicher zu Hause, nur für Sie.
Verwenden Sie nie dasselbe Passwort für E-Banking und andere Websites. Wird das Passwort einer Seite gestohlen, sind sonst alle Konten gefährdet. Wie Sie dabei den Überblick behalten — das zeigen die nächsten Kapitel.
Eine Phishing-Mail sieht aus wie eine echte Nachricht Ihrer Bank, der Post oder der Krankenkasse. Logo, Farben, Sprache — alles stimmt. Nur die Absenderadresse, der Link und die Absicht sind gefälscht.
Phishing kommt vom englischen «fishing» — fischen. Betrüger werfen einen Köder aus und warten, wer anbeisst. Der Köder ist eine gefälschte Nachricht, die aussieht wie etwas Vertrautes. Das Ziel: Sie dazu bringen, auf einen Link zu klicken oder Ihre Daten einzugeben.
«Ihr TWINT-Konto wurde vorübergehend eingeschränkt. Bestätigen Sie Ihre Identität unter: twint-verify-ch.com/login» — Die echte TWINT-Domain ist twint.ch, nicht twint-verify-ch.com. Solche SMS einfach löschen und nicht darauf reagieren.
Kein Grund zur Panik. Wenn Sie nur auf einen Link geklickt, aber keine Daten eingegeben haben, ist in den meisten Fällen nichts passiert. Schliessen Sie die Seite sofort, führen Sie einen Virenscan durch und ändern Sie sicherheitshalber Ihre wichtigsten Passwörter. Haben Sie Daten eingegeben, handeln Sie sofort: Passwort ändern, Bank anrufen, wenn nötig Polizei informieren.
Gehen Sie nie über einen Link in einer E-Mail auf die Website Ihrer Bank oder eines Dienstes. Tippen Sie die Adresse immer direkt in die Browserzeile ein oder nutzen Sie Ihre gespeicherten Lesezeichen.
Betrüger sind geduldig, kreativ und psychologisch geschickt. Sie nutzen Vertrauen, Angst und Hilfsbereitschaft aus. Wer die Maschen kennt, fällt nicht darauf herein.
Jemand ruft an und gibt sich als Enkel, Polizist oder Bankmitarbeiter aus. Er berichtet von einem Unfall, einer Verhaftung oder einem Betrugsfall und bittet um schnelle Hilfe — meistens Bargeld oder Bankdaten. Die Situation ist bewusst stressig gestaltet, damit Sie nicht in Ruhe denken können.
Auflegen. Dann die Person direkt anrufen, von der angeblich gesprochen wurde — auf einer Nummer, die Sie selbst kennen, nicht eine die der Anrufer nennt. Echte Polizisten bitten nie am Telefon um Geld oder Schmuck.
«Sie haben gewonnen!» — aber um den Gewinn zu erhalten, müssen Sie zuerst eine Gebühr bezahlen, persönliche Daten angeben oder auf einen Link klicken. Es gibt keinen Gewinn. Den gibt es nie, wenn man nicht an einem Wettbewerb teilgenommen hat.
Ein angeblicher Techniker ruft an und sagt, Ihr Computer sei mit Viren infiziert. Er möchte Fernzugriff, um das Problem zu beheben. In Wirklichkeit installiert er Schadsoftware oder stiehlt Ihre Bankdaten. Microsoft und Apple rufen Sie niemals unaufgefordert an.
Eine fremde Person nimmt Kontakt auf — oft über soziale Medien oder E-Mail — und baut über Wochen eine emotionale Beziehung auf. Dann kommt eine Notlage: Krankheit, Unfall, feststeckendes Paket. Sie bittet um finanzielle Hilfe. Überweisungen in solchen Situationen sollten immer ein Warnsignal sein.
Wenn Sie sich nicht sicher sind ob etwas echt ist: Legen Sie auf. Klicken Sie nicht. Überweisen Sie nicht. Rufen Sie eine Person Ihres Vertrauens an — oder direkt die offizielle Stelle. Zeit ist immer auf Ihrer Seite, nie auf der des Betrügers.
Jede Website, die Sie besuchen, jede App, die Sie nutzen, sammelt Daten. Das klingt beunruhigend — ist aber kein Grund zur Panik, wenn man weiss wie man damit umgeht.
Cookies sind kleine Dateien, die eine Website auf Ihrem Computer oder Handy speichert. Manche sind nützlich — sie merken sich zum Beispiel, dass Sie eingeloggt sind. Andere verfolgen Ihr Verhalten über viele Seiten hinweg, um Ihnen gezielte Werbung zu zeigen. Wenn eine Website fragt ob Sie Cookies akzeptieren, können Sie «Nur notwendige Cookies» wählen — das reicht für die normale Nutzung.
Die Schweiz hat ein starkes Datenschutzgesetz (revDSG). Jede Person hat das Recht zu erfahren, welche Daten über sie gespeichert sind — und kann deren Löschung verlangen. Das gilt auch für grosse Plattformen wie Google oder Facebook.
Wenn Sie die Google-Suche nutzen, speichert Google Ihre Suchanfragen. Sie können diese unter myaccount.google.com einsehen und löschen. Alternativ können Sie für die Suche DuckDuckGo nutzen — dieser Dienst speichert keine Suchanfragen und ist kostenlos.
Das Schloss in der Adresszeile Ihres Browsers ist kein Zufall — es zeigt an, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Aber es ist nicht das einzige Zeichen, auf das Sie achten sollten.
Jede seriöse Website beginnt heute mit «https://» — das «s» steht für «secure» (sicher). Die Verbindung zwischen Ihrem Gerät und der Website ist verschlüsselt. Ein Schloss-Symbol links in der Adresszeile bestätigt das. Gibt es kein Schloss oder steht «Nicht sicher» — verlassen Sie die Seite sofort, besonders wenn Sie etwas kaufen oder Daten eingeben möchten.
Wenn ein Shop nur Vorauskasse (Banküberweisung) akzeptiert und nichts anderes — ist das ein Warnsignal. Zahlen Sie lieber mit TWINT oder Kreditkarte: Bei Problemen können Sie die Zahlung oft anfechten.
Im Café, Bahnhof oder Hotel: Öffentliche WLAN-Netzwerke sind praktisch, aber nicht immer sicher. Vermeiden Sie es, in öffentlichen Netzwerken E-Banking zu machen oder Passwörter einzugeben. Für normales Surfen und Nachrichten lesen ist es in der Regel unproblematisch.
Manchmal passiert es trotzdem. Das ist kein Versagen — Betrüger sind professionell. Was zählt ist, was als nächstes kommt: ruhig bleiben und die richtigen Schritte tun.
Polizei: 117
Cybercrime-Meldestelle: cybercrimepolice.ch
NCSC (Nationale Sicherheit): ncsc.admin.ch
Ihre Bank: Nummer auf der Rückseite Ihrer Karte
Handeln Sie sofort — je schneller Sie die Bank informieren, desto grösser die Chance, dass die Überweisung noch gestoppt werden kann. Schildern Sie den Sachverhalt ruhig und vollständig. Machen Sie Screenshots von allen verdächtigen Nachrichten, bevor Sie sie löschen — das hilft der Polizei.
Viele Opfer von Internet-Betrug schweigen aus Scham. Das ist menschlich — aber falsch. Betrüger werden dadurch nicht gestoppt. Je mehr Menschen Fälle melden, desto besser können Behörden und Banken reagieren. Und: Es kann jeden treffen. Auch technisch versierte Menschen werden betrogen — weil Betrüger auf Psychologie setzen, nicht auf technische Lücken.
Haben Sie jemanden der Ihnen hilft? Rufen Sie eine Person Ihres Vertrauens an — Kinder, Freunde, Nachbarn. Oder schreiben Sie mir direkt. Bei Klick dich fit lasse ich Sie nicht allein.
Phishing ist der Versuch, Sie durch gefälschte Nachrichten zur Herausgabe von Passwörtern oder Bankdaten zu verleiten. Die Tricks werden immer raffinierter — aber es gibt klare Merkmale...
Eine Phishing-Mail sieht aus wie eine echte Nachricht Ihrer Bank, der Post oder der Krankenkasse. Logo, Farben, Sprache — alles stimmt. Nur die Absenderadresse, der Link und die Absicht sind gefälscht.
Kapitel 3 bis 7 und das Quiz sind im vollständigen Ratgeber enthalten. Einmalige Zahlung — dauerhafter Zugang, kein Abo.
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7 Fragen zum Thema Internet-Sicherheit. Die erste Frage ist kostenlos.
Sie erhalten eine E-Mail von «info@postch-pakete.com»: «Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden. Klicken Sie hier, um Ihre Adresse zu bestätigen.» Was tun Sie?
Die restlichen 6 Fragen sind im vollständigen Ratgeber enthalten.
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